Samstag, 8. Dezember 2012

Naschsucht verändert das Gehirn

http://scinexx.de/wissen-aktuell-9299-2009-01-02.html

4 Kommentare

  1. Anonym13/12/12

    Liebe Jo,
    ich wende mich hier mit einer allgemeinen Frage dich, deswegen passt sie nicht zu dem eigentlichen Thema dieses Posts, aber ich hoffe, das ist ok so.
    Zunächst einmal möchte ich dir danken für diesen Blog mit all den hilfreichen Tips und Denkansätzen. Er hat mir bisher in so vielen Punkten weitergeholfen und mich weitergebracht in meinem persönlichen Heilungsprozess. Obwohl es mir phasenweise gut geht, habe ich mich zusätzlich zu meiner bestehenden "Behandlung" bei einer Beratungsstelle für eine Therapie entschieden. Dazu meine Frage: Mit welcher Art von Therapie hast du gute Erfahrungen gemacht bzw. was hat dir geholfen? Ich schwanke zwischen einer Gruppentherapie (kombiniert mit vereinzelten Einzeltherapiesitzungen) und einer tiefenpsychologischen Einzeltherapie, wobei ich mir nicht sicher bin, ob eine Verhaltenstherapie nicht besser wäre.
    Vielleicht kannst du mir ja ein wenig weiterhelfen durch deine Erfahrungen.
    Viele Grüße

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    1. Hallo,
      es freut mich, dass dir mein Blog gefällt!
      Zu meiner Therapie, ich habe zuletzt eine Verhaltenstherapie gemacht. Im Nachhinein kann ich aber nicht sagen, ob es mir einfach auch schon geholfen hätte, regelmäßig zu reden, evtl. auch mit einer anderen Person. Den großen Berg, das wirkliche Umkrempeln deines Lebens musst letztendlich du allein bezwingen. Viel davon habe ich (davon handelt mein Blog) selbst bewältigt, und das hat wirklich lange gedauert. Die Bulimie zu überwinden ist DER Schritt, der dich in der Entwicklung deiner Persönlichkeit meilenweit voran bringt.
      Im Hinblick auf Essstörungen hatte der Therapeut keine Erfahrung, sehr wohl aber darin, mich als Individuum zu begreifen und mir genau das immer wieder klar werden zu lassen. Das hat mir sehr gut getan. In einer Klinik war ich, das ist allerdings schon sehr lange her, damals konnte ich mich noch nicht auf eine Therapie einlassen und habe daher nichts daraus mitgenommen.
      Ich glaube, dass sowohl Gruppen- als auch Einzeltherapie helfen. Jede der beiden Therapieformen legt andere Schwerpunkte. Ich würde dir empfehlen, beides parallel auszuprobieren.
      Ich nehme an, du meinst mit Gruppentherapie auch Selbsthilfegruppen. Dort erfährt man, nicht allein mit seiner Krankheit zu sein, was ganz schön erleichternd sein kann- zu merken, man ist nicht die einzige "Gestörte" ;)
      Und nicht schnell aufgeben, die Bulimie ist "nur" eine Art deiner Psyche, dir zu zeigen, dass du noch ganz viel ändern musst, aber dass du ein riesiges Potenzial hast!

      Alles Gute,
      Jo

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  2. Anonym22/12/12

    darf ich fragen wie viel man nach der Bulimie ca zu nimmt?
    Ich bin normalgewicht. Habe nachdem ich 2 Monate ca "normal war" 8 Kilo zugenommen. Von den hab ich wieder 3 abgenommen durch den Rückfall in die Bulimie. Habe Angst wenn ich ganz aufhör wieder 8 Kilo zuzunehmen und somit übergewichtig zu sein

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    1. Hallo Sina,
      wieviel du zunimmst, hängt von mehreren Faktoren ab: zum Einen von deinem Ausgangsgewicht, von deinem "Setting Point" (das Gewicht, dass dir genetisch zugewiesen ist), der Art deiner Nahrung, aber auch davon, wie sehr du in einem emotionalen Essverhalten verharrst.
      Ich habe damals ca. 3 Kilo zugenommen, das ist mittlerweile aber wieder weg (und ich wiege jetzt etwas weniger als die meiste Zeit mit der Bulimie, damals hatte ich Normalgewicht). Genau kann ich es dir aber nicht sagen, weil ich festgestellt habe, dass es mir ganz ohne Waage sehr viel besser geht.
      Sehr schön war auch der Effekt, dass sich sämtliche Wassereinlagerungen in Luft aufgelöst haben...

      Viele Grüße,
      Jo

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